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Heliobus Projekt Referenz
Ratgeber und Inspirationen für den Kellerausbau
Sie wollen den Keller als Wohn- oder Arbeitsraum nutzen? Dabei gibt es einige rechtliche Vorschriften und bauliche Voraussetzungen zu beachten. Unser Ratgeber beantwortet alle ihre Fragen rund um den Kellerausbau.
Innenansicht eines ausgebauten Kellers.

Der Kellerausbau und die Nutzungsänderung von Kellerräumen liegen im Trend. Denn bestehende Untergeschosse bieten wertvolle Flächen, die sich oft ohne grösseren und kostenintensiven Anbau besser nutzen lassen. So kann die bestehende Immobilie aufgewertet und zusätzlicher Wohn- oder Arbeitsraum geschaffen werden.

Eine gelungene Kellerumnutzung macht aus bisher wenig genutzten Kellerräumen helle, funktionale und angenehme Bereiche – etwa für Homeoffice, Gästezimmer, Hobbyräume, Fitness oder zusätzlichen Wohnraum. Moderne Haustechnik wie platzsparende Wärmepumpen eröffnet dabei neue Möglichkeiten, bestehende Kellerflächen neu zu planen und sinnvoll umzunutzen.

Innovative Tageslichtlösungen wie der Heliobus® Spiegelschacht® können dazu beitragen, natürliches Tageslicht und Frischluft in Untergeschosse zu bringen. Dadurch entstehen Räume mit deutlich mehr Aufenthaltsqualität, besserer Nutzbarkeit und einer helleren, wohnlicheren Atmosphäre.

Muss ich einen Bauantrag für den Kellerausbau stellen?

Wer seinen Keller künftig als Wohnraum, Schlafraum oder Arbeitsraum nutzen möchte, sollte frühzeitig prüfen, ob dafür ein Baugesuch beziehungsweise eine Baubewilligung erforderlich ist. Denn wenn ein Keller dauerhaft als Aufenthaltsraum genutzt werden soll, handelt es sich in der Regel um eine Nutzungsänderung.

Für Wohn- und Schlafräume sowie andere Räume, die dem regelmässigen Aufenthalt von Menschen dienen, gelten besondere bauliche Anforderungen. Dazu gehören unter anderem der Schutz vor Lärm, Erschütterungen, Feuchtigkeit, ungünstigen Temperatureinflüssen und Brandgefahr. Zudem müssen solche Räume ausreichend belichtet und belüftet werden können.

Wohn- und Aufenthaltsräume sind grundsätzlich mit geeigneten Fenstern oder vergleichbaren baulichen Lösungen zu planen. Innovative Tageslichtlösungen wie der Heliobus® Spiegelschacht® können dabei helfen, natürliches Tageslicht und Frischluft in Kellerräume zu bringen und die Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern.

Die konkreten Vorgaben können je nach Gemeinde, Kanton oder Wohnort unterschiedlich sein. Deshalb empfiehlt es sich, das geplante Ausbauvorhaben frühzeitig mit der zuständigen Bauverwaltung oder Gemeinde vorzubesprechen. So lässt sich klären, ob der angedachte Kellerausbau grundsätzlich bewilligungsfähig ist.

Für eine erste Einschätzung ist der Beizug eines Architekten nicht immer zwingend erforderlich. Eine frühe Abklärung kann jedoch helfen, unnötige Planungskosten zu vermeiden und die wichtigsten Anforderungen an Tageslicht, Belüftung, Brandschutz, Feuchtigkeitsschutz und Raumhöhe rechtzeitig zu berücksichtigen.

Massgebend sind jeweils die geltenden Bauvorschriften und die gemeindeeigene Bauordnung. Eine vorgängige Abstimmung mit der zuständigen Behörde schafft Planungssicherheit und bildet eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches Kellerumbauprojekt.

Diese baulichen Vorschriften gilt es zu beachten:

Tageslicht

Für die Nutzung eines Kellers als Wohnraum, Arbeitsraum oder Aufenthaltsraum ist der Zugang zu natürlichem Tageslicht besonders wichtig. Häufig wird dafür ein Kellerlichtschacht mit Kellerfenster eingeplant oder ein bestehender Lichtschacht baulich optimiert.

Je nach Bauordnung gelten für Aufenthaltsräume bestimmte Anforderungen an Belichtung und Belüftung. Als planerische Orientierung wird häufig ein Verhältnis von Fensterfläche zu Raumfläche herangezogen:

Fensterfläche = mindestens 1/10 der Raumfläche

Bei Kellerräumen, die als Wohnräume genutzt werden sollen, muss die natürliche Belichtung deshalb frühzeitig in die Planung einbezogen werden. Innovative Tageslichtlösungen wie der Heliobus® Spiegelschacht® können dabei helfen, deutlich mehr natürliches Tageslicht in den Keller zu lenken als ein herkömmlicher Kellerlichtschacht mit Kellerfenster.

Der Heliobus® Spiegelschacht® nutzt den bestehenden Lichtschacht und führt Sonnen- und Tageslicht über ein allseitig verspiegeltes Modul gezielt zum Kellerfenster. Dadurch kann die Tageslichtwirkung im Untergeschoss je nach Situation um ein Vielfaches verbessert werden – in optimalen Fällen bis zu 20-mal gegenüber einem klassischen Lichtschacht.

Eine Alternative zum Lichtschacht ist das Anlegen einer Lichtböschung, die direkten Tageslichteinfall ermöglicht. Dabei wird jedoch Gelände abgegraben, wodurch wertvolle Nutzfläche für Garten, Terrasse oder Umgebungsgestaltung verloren gehen kann.

Beim Anlegen einer Lichtböschung ist ausserdem auf einen zuverlässig funktionierenden Wasserablauf zu achten. Eine vorgängige Abklärung mit Fachpersonen oder der zuständigen Behörde ist empfehlenswert, damit Tageslicht, Entwässerung, Sicherheit und baurechtliche Vorgaben korrekt berücksichtigt werden.

Frischluft

Richtiges Lüften ist wichtig für ein angenehmes und gesundes Raumklima. Im Keller gelten jedoch andere Regeln als in den übrigen Wohnräumen, weil Kellerräume stärker von Temperaturunterschieden, Erdfeuchtigkeit und Kondensatbildung betroffen sein können.

Grundsätzlich gilt: Warme, feuchte Luft sollte nicht unkontrolliert in den kühlen Keller gelangen.

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte Luft. Gelangt im Sommer feuchte Aussenluft in einen kühlen Keller, kann sich an kalten Wänden, Fenstern oder Glasflächen Kondenswasser bilden. Dadurch steigt das Risiko für Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung.

Im Sommer empfiehlt es sich deshalb, Kellerfenster vor allem früh am Morgen oder spät am Abend zu öffnen, wenn die Aussenluft kühler ist. Im Winter ist Lüften besonders an kalten, trockenen Tagen sinnvoll. Bei erhöhter Luftfeuchtigkeit kann es helfen, den Raum zeitweise zu temperieren und anschliessend kurz, aber intensiv zu lüften.

Ein Hygrometer oder ein Thermometer mit Luftfeuchtigkeitsmesser unterstützt dabei, Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Blick zu behalten. So lässt sich besser einschätzen, wann Lüften sinnvoll ist und wann besser darauf verzichtet werden sollte.

Der Heliobus® Spiegelschacht® bringt bis zu 20-mal mehr natürliches Tageslicht in den Keller und unterstützt gleichzeitig die Frischluftzufuhr über integrierte Lüftungsschlitze im Abdeckungsrahmen. Bei besonderen Feuchtigkeitssituationen kann zudem die Option eines beheizbaren Verbundsicherheitsglases mit automatischer Steuerung helfen, Kondenswasserbildung auf der Glasabdeckung zu reduzieren.

Brandschutz

Wenn ein Keller zu Wohnraum, Schlafraum oder Arbeitsraum ausgebaut wird, können sich auch die Anforderungen an den Brandschutz und an die Fluchtwege ändern. Je nach Nutzung, Gebäudeart und lokaler Bauordnung kann ein zweiter Fluchtweg erforderlich sein – zum Beispiel über eine aussenliegende Kellertreppe, einen geeigneten Lichtschacht oder eine andere baulich zugelassene Lösung.

Auch die Abtrennung zwischen neu genutztem Wohnbereich und bestehendem Nutzkeller muss frühzeitig geprüft werden. Je nach Vorschrift können brandschutztechnische Anforderungen an Wände, Türen, Decken oder Durchgänge gelten, etwa in Form von Brandschutzwänden und Brandschutztüren mit entsprechender Feuerwiderstandsklasse.

Da die Vorgaben je nach Gemeinde, Kanton und Gebäudesituation variieren können, empfiehlt sich eine frühzeitige Abklärung mit der zuständigen Bauverwaltung oder einer Fachperson für Brandschutz. So lässt sich sicherstellen, dass der geplante Kellerausbau bewilligungsfähig ist und die Anforderungen an Sicherheit, Belichtung, Belüftung und Fluchtwege korrekt berücksichtigt werden.

Heizung und Feuchtigkeit

Damit ausgebaute Räume im Sockel- oder Untergeschoss ganzjährig als Wohnraum, Arbeitsraum oder Aufenthaltsraum genutzt werden können, müssen sie in der Regel beheizbar sein. Für einen energieeffizienten Heizbetrieb ist eine gut geplante Wärmedämmung der Aussenwände besonders wichtig.

Sobald eine fest eingebaute Heizmöglichkeit vorgesehen ist, können je nach Bauordnung und energetischen Vorgaben zusätzliche Anforderungen an den Wärmeschutz gelten. Deshalb sollte die Dämmung frühzeitig in die Planung des Kellerausbaus einbezogen werden.

Bei bestehenden, noch nicht ausgebauten Kellerräumen wird die Wärmedämmung häufig auf der Innenseite der Aussenwand angebracht. Dabei ist eine sorgfältige bauphysikalische Planung entscheidend, weil Temperaturunterschiede und Feuchtigkeit sonst zu Kondensatbildung im Bauteil führen können.

Eine fachgerecht ausgeführte Dämmung mit geeigneter Dampfbremse oder Dampfsperre kann helfen, Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung zu vermeiden. Welche Lösung im Einzelfall richtig ist, hängt von der bestehenden Wandkonstruktion, der Feuchtigkeitssituation, der geplanten Nutzung und den geltenden Bauvorschriften ab.

Für einen sicheren und langlebigen Kellerausbau empfiehlt sich deshalb die frühzeitige Abstimmung mit Fachpersonen aus Architektur, Bauphysik oder Energieberatung. So lassen sich Wärmeschutz, Feuchtigkeitsschutz, Belüftung und Tageslichtversorgung sinnvoll aufeinander abstimmen.

Dämmung

Für einen sparsamen Heizbetrieb ist auch im Sockel- oder Untergeschoss eine gut geplante Wärmedämmung der Aussenwände entscheidend. Sobald eine fest eingebaute Heizmöglichkeit vorgesehen ist, können je nach Bauordnung und energetischen Vorgaben zusätzliche Anforderungen an den Wärmeschutz gelten.

Bei bestehenden, noch nicht ausgebauten Kellerräumen wird die Dämmung häufig auf der Innenseite der Aussenwand angebracht. Dabei ist eine sorgfältige bauphysikalische Planung besonders wichtig, da Temperaturunterschiede und Feuchtigkeit sonst zu Kondensatbildung im Bauteil führen können.

Eine fachgerecht ausgeführte Innendämmung mit geeigneter Dampfbremse oder Dampfsperre kann dazu beitragen, den Wandaufbau vor Feuchtigkeit zu schützen. So lassen sich Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung weitgehend vermeiden.

Welche Dämm- und Feuchtigkeitsschutzlösung im Einzelfall geeignet ist, hängt von der bestehenden Aussenwand, der Feuchtigkeitssituation, der geplanten Nutzung und den geltenden Bauvorschriften ab. Deshalb empfiehlt sich eine frühzeitige Abklärung mit Fachpersonen aus Architektur, Bauphysik oder Energieberatung.

Lärmschutz

Beim Ausbau eines Kellers sollte auch der Schallschutz berücksichtigt werden. Eine geeignete Trittschalldämmung an der Kellerdecke kann helfen, Geräusche aus dem darüberliegenden Erdgeschoss zu reduzieren – zum Beispiel Schritte, Stühlerücken oder andere Alltagsgeräusche.

Gerade wenn der Keller künftig als Wohnraum, Schlafzimmer, Homeoffice oder Gästezimmer genutzt wird, verbessert ein guter Schallschutz die Aufenthaltsqualität deutlich. Die passende Lösung hängt von der bestehenden Deckenkonstruktion, der geplanten Nutzung und den baulichen Anforderungen ab.

Inspirationen für die Kellerumnutzung
«So schön lebt es sich im Keller»

Homeoffice im Keller mit Tageslicht

Homeoffice ist aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Doch nicht immer gibt es im Wohnbereich einen ruhigen Platz, an dem konzentriertes Arbeiten, ungestörte Telefonate oder Videokonferenzen möglich sind. Ein ausgebauter Keller kann dafür eine attraktive Lösung sein.

Mit dem Heliobus® Spiegelschacht® gelangt deutlich mehr natürliches Tageslicht in den Kellerraum. Dadurch entsteht ein helleres, freundlicheres und angenehmeres Arbeitsumfeld – ideal für ein Homeoffice mit mehr Ruhe, Konzentration und Aufenthaltsqualität.

Je nach baulicher Situation ermöglicht der Spiegelschacht® sogar Blickkontakt nach draussen oder einen freien Blick zum Himmel. So wird aus einem dunklen Keller ein hochwertiger Arbeitsraum mit natürlicher Lichtwirkung und spürbar mehr Wohlbefinden.

Wohnraum & Küche im Keller mit Tageslicht

 

Der Trend zum Kellerausbau und zur Umnutzung von Kellerräumen in Wohnraum hält an. Bestehende Untergeschosse bieten wertvolle Flächen, die sich mit der richtigen Planung deutlich besser nutzen lassen. Häufig ist jedoch das fehlende Tageslicht ein entscheidender Stolperstein.

Eine wirkungsvolle Lösung bietet der Heliobus® Spiegelschacht®. Das innovative Spiegelsystem lenkt natürliches Sonnen- und Tageslicht gezielt in den Keller und kann je nach Situation bis zu 20-mal mehr Tageslicht in den Raum bringen.

Wo Tageslicht vorhanden ist, entstehen Räume, in denen man sich gerne aufhält. So verwandeln sich dunkle Kellerräume in hellere, freundlichere und vielseitig nutzbare Bereiche – etwa als Wohnraum, Homeoffice, Gästezimmer, Hobbyraum oder Wellnessbereich.

Schlafzimmer und Gästezimmer im Keller mit Tageslicht

Auch die Umnutzung von Kellerräumen als Gästezimmer oder Schlafzimmer ist sehr beliebt. Da diese Räume oft nicht den ganzen Tag genutzt werden, kann es sinnvoll sein, sie ins Untergeschoss zu verlegen und die oberirdische Wohnfläche grosszügiger für Wohnzimmer, Küche oder andere Aufenthaltsbereiche zu nutzen.

Damit ein Gästezimmer oder Schlafzimmer im Untergeschoss angenehm wirkt, sind Tageslicht, Belüftung, Raumklima und baurechtliche Anforderungen besonders wichtig. Ein heller, gut belüfteter Kellerraum fühlt sich deutlich wohnlicher an und bietet mehr Aufenthaltsqualität.

Für mehr natürliches Tageslicht bietet sich der Heliobus® Spiegelschacht® an. Er lenkt Sonnen- und Tageslicht gezielt in den Kellerraum und kann Gästezimmer oder Schlafzimmer im Untergeschoss heller, freundlicher und wohnlicher machen.

Hobby, Fitness, Wellness
im Keller mit Tageslicht

Der Keller bietet ideale Möglichkeiten für Räume, die im Alltag zusätzlichen Platz schaffen: ein eigenes Fitness-Studio, ein Atelier, ein Musikzimmer, ein Werkraum oder ein Hobbyraum. Hier können Dinge auch einmal liegen bleiben, Projekte wachsen und Aktivitäten stattfinden, die im Wohnbereich schnell stören würden.

Damit ein Hobbyraum im Untergeschoss angenehm nutzbar wird, spielt natürliches Tageslicht eine wichtige Rolle. Helle Räume wirken freundlicher, hochwertiger und laden eher dazu ein, sich dort länger aufzuhalten.

Mit dem Heliobus® Spiegelschacht® wird ein massgefertigtes Spiegelmodul in den bestehenden Kellerschacht eingebaut. So gelangt deutlich mehr Sonnen- und Tageslicht in den Raum – je nach Situation bis zu 20-mal mehr Tageslicht als bei einem gewöhnlichen Kellerlichtschacht.

Besprechungssituation bei Heliobus AG

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