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Häufige Fragen

Allgemein

  • Lange und breite Schächte
  • hoch liegende Fensterbänder im Untergeschoss
  • Fensterhöhe ähnlich gross wie Schachtbreite
  • gute Tageslichtverhältnisse beim Lichtschacht
  • farblich hell gestaltete Räume im Untergeschoss

Tageslicht kann mehrere Stockwerke im Schacht hinuntergeleitet werden. Ausgeführte Objekte bis 4 Stockwerke unter Terrain zeigen, dass dies problemlos möglich ist.

Nein, das Heliobus System ist massgefertigt. Gründe hierfür sind:

  • unterschiedliche Fenster, innen aussen angeschlagen
  • unterschiedliche Mauerstärken, Wärmedämmungen, Putzstärken
  • unterschiedliche Brüstungshöhen bei den Fenstern
  • unterschiedliche Schachttiefen

Unter normalen Verhältnissen sieht man den Himmel, Wolken, sich im Wind bewegende Pflanzen und Bäume, sofern diese im Blickfeld sind. Man kann das Wetter aus dem Kellerraum mitverfolgen.

Ja, man sieht von aussen in den gespiegelten Untergeschossraum. Untertags, wenn es in Freien immer heller als im Rauminnern ist, kann man nur beschränkt hineinblicken. Dazu müsste man die Hände seitlich ans Gesicht halten, so wie es Kinder tun, wenn sie von aussen in die Wohnung oder ins Auto sehen wollen. Viele unserer Kunden lösen dieses Problem mit einem feinen weissen Vorhang wie im überirdischen Bereich auch. Dieser kann dann gezogen werden, wenn man Privatsphäre wünscht.

Wirkung

Das auf dem Lichtschacht (Gitterrost) anfallende Tageslicht wird mit einem Wirkungsgrad von ca. 30 bis 50% an das Kellerfenster geleitet. Normalerweise fallen am Kellerfenster, nur ca. 2 bis 10 % des Tageslichtes rechtwinklig in den Raum. Daraus ergibt sich eine Wertverbesserung vom 10 bis zum 20 fachen bei bedecktem Himmel.

Nein, nicht notwendigerweise, auch bei bedecktem Himmel und bei Regen arbeitet das System problemlos. Die Wirkung ist jedoch bei direkter Sonnenstrahlung wesentlich grösser und kann durch das Spiegelsystem oft auch in die hinteren Bereiche des Raumes gespiegelt werden.

Ja, kann sein, es verhält sich ähnlich wie bei einem Südfenster bei Sonnenschein. Stört die Sonne, werden die Sonnenstoren benutzt. So ist es auch im Untergeschossraum. Viele unserer Kunden lösen dieses Problem mit einem feinen weissen Vorhang wie im überirdischen Bereich auch.

Lüftung

Ja, durch die technische Konstruktion des Stahlrahmens mit Lüftungsschlitzen und darin eingelegtem Verbundsicherheitsglas ist es möglich den Raum selbst bei Regenfall zu lüften. Allerdings ist die Luftmenge geringer, als bei einem normalen Gitterost. Der Querschnitt ist durch das Verbundsicherheitsglas reduziert.

Eine Stosslüftung, wie sie vielleicht bis anhin üblich war, ist nicht mehr möglich. Die Lüftungsmenge ist etwa vergleichbar mit einem angestellten Flügel; dies ergibt immer noch eine Luftwechselzahl von 10 bis 20.

Reinigung und Unterhalt

Die Spiegel werden am einfachsten mit Mikrofasertüchern und mit Wasser gereinigt. Heliobus bietet alternativ ein Reinigungsservice an. Auf Wunsch kann der Schacht ein oder mehrere Male pro Jahr von Heliobus gereinigt werden.

Im Normalfall, behalten die Spiegel die Qualität über die ganze Lebensdauer. Es ist ähnlich wie bei Badzimmerspiegeln, welche nach 20 Jahren beginnen, trüb zu werden. Hierfür ist aber massgeblich die Feuchtigkeit im Lichtschacht verantwortlich. In Ausnahmefällen sind Spiegel schon am Rande korrodiert. Diese können aber einfach vor Ort ausgewechselt werden und notfalls zusätzlich mit einem besonderen Schutz versehen werden.

Nein die Glasabdeckung ist nicht kratzfest.

Fenster müssen generell gereinigt werden. Die Intensität hängt weitgehend vom Bedürfnis des Nutzers abhängig. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Spiegelmodule im selben Zug mit den Fenstern gereinigt werden. 1 bis 2 Mal pro Jahr.

Oberflächenwasser, allgemein das Regenwasser gelangt beschränkt über die Lüftungsschlitze in den Lichtschacht, nicht aber in das Spiegelmodul. Im Lichtschacht versickert es wie bis anhin.

Ja, es kann Kondenswasser entstehen.

Dies ist primär von der baulichen Situation des Schachtes abhängig. Grosser Wassereintrag in den Schacht durch Regen, Hangwasser, oder schlechte Versickerung beeinflusst die Bildung von Kondensat. Meist ist nur die ebene Verbundsicherheitsglasabdeckung davon betroffen. Spiegelflächen kondensieren höchst selten, beispielsweise in Feuchteräumen, Sauna, Duschen, unmittelbar nach dem Weglüften von sehr hoher Luftfeuchtigkeit.

Das Spiegelmodul ist von oben über das VSG gegen Direkteinwirkung geschützt. Spiegel können von oben nicht beschädigt werden.

Jedoch kann der Spiegel verstauben, weil das System luftoffen ist und über ein natürliches Lüftungssystem verfügt.

Sicherheit

Eine Rutschhemmung ist dann erforderlich, wenn die Heliobus Abdeckung in einem üblicherweise begangen Bereich installiert wird. (Hauseingang, Gehweg, Durchgang etc.) oder in einer öffentlich begehbaren Zone.

Die Streifen sind erforderlich, weil zum einen möglichst viel Tageslicht in den Raum gelangen und zum andern ein Blick nach aussen, wenn auch etwas beschränkt, aufrecht erhalten werden soll.

Die Dimensionen sind aufgrund der Prüfresultate Bundesamt für Unfallverhütung (BfU) entstanden.

Eine Einbruchsicherheit generell garantieren wir nicht. Die Form des Spiegelmoduls verhindert, dass das ganze System aus dem Schacht gehoben wird. Unser System ist damit höchst einbruchhemmend; weit mehr als konventionelle „Einbruchsicherungen“.

Eine Abdeckung ohne Spiegelmodul bedarf einer zusätzlichen Einbruchsicherung.

Ja, ein Verbundsicherheitsglas (VSG), kann man gefahrlos in trockenem Zustand betreten.

Die statische Auslegung erfolgt gemäss den Schweizer Normen, aufgrund der Empfehlung des Schweizer Ingenieur und Architekten Vereins.

Befahrbarkeit:
In der Schweiz ist eine Option erhältlich welche eine beschränkte Befahrbarkeit für Fahrzeuge bis 3.5 Tonnen ermöglicht.
Eine uneingeschränkte Befahrbarkeit setzt objektspezifische Abklärungen voraus.

Die Befahrbarkeit in Ländern ausserhalb der Schweiz ist teils nur möglich mit speziellen Prüfungen im Einzelfall.

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